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Förderschule könnte als Kreisschule erhalten bleiben
Neues Konzept auf Kreisebene

Wenn Schüler mit Behinderung gemeinsam mit Schülern ohne Behinderung auf eine Schule gehen, heißt das Inklusion. Wenn das Land die Städte nicht ausreichend unterstützt und niemand den gemeinsamen Unterricht bezahlen kann, ist das ein Dilemma. Emsdetten steckt in dieser Zwickmühle - wie übrigens die meisten anderen Kommunen auch. Emsdetten wird schrittweise den Ausbau mit zwei Schwerpunktschulen beginnen.

Im Einzelfall handelt die Stadt jetzt schon, baut Mikrofone für schwerhörige Kinder, Treppenlifte, Wickeltische oder Filzgleiter für Stühle ein.

"Obendrein wolen wir auch garantieren, dass die Eltern die Wahlfreiheit haben: Schicken sie ihr Kind zur Förderschule oder zur allgemeinbildenden Schule?" erklärte Rainer Westers im Schulausschuss.

 

Um Eltern weiter das Wahlrecht zu gewährleisten, haben sich die Kommunen und Schulträger auf Kreiseben getroffen. Um mittelfristig den Erhalt der Förderschulen im Kreis zu sichern, lautet die gemeinsame Formel: So wenige Träger wie möglich - in der Regel der Kreis - so viele Standorte wie nötig. Für die Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule in Emsdetten hieße das: Sie bleibt mit dem Förderschwerpunkt Lernen erhalten, entweder im

- Verbund mit der Grüterschule Rheine für den Südkreis, oder als 

- Teilstandort der Grüterschule Rheine mit dem Kreis als Schulträger.

Der Kreis trägt dann als Schulträger die Kosten und holt sich das Geld über die Umlage zurück. Weitere Gespräche werden noch in diesem Monat folgen. Die Veränderungen würden frühstens im Schuljahr 2015 / 16 erfolgen.

Quelle: Emsdettener Volkszeitung, 2.10.2013